Methodik
Wie wir Portfolios belasten und Ergebnisse einordnen
Diese Seite beschreibt den fachlichen Ablauf hinter unseren Szenarioanalysen und Stresstests — ohne Verkaufsrhetorik.
Zwei Ebenen der Prüfung
Szenarioanalyse entwirft plausible Zukunftspfade: Zinswege, Inflationspfade, Sektorrotationen. Sie beantwortet: „Was wäre, wenn diese Geschichte eintritt?“
Stresstest setzt gezielte Schocks — Kursrückgänge, Spread-Ausweitungen, Liquiditätsengpässe — und prüft, ob Entnahmepläne, Sicherheiten oder Stiftungsvorgaben halten.
Maschinelle Auswertung hilft, viele Varianten zu durchlaufen. Die Auswahl der relevanten Schocks und die Formulierung der Konsequenzen bleiben menschliche Arbeit.
Ablauf im Mandat
Daten und Horizont
Positionsliste, Währungen, Entnahmebedarf, Anlagehorizont und bestehende Restriktionen. Wir klären, welche Datenquellen wir nutzen dürfen.
Szenariorahmen setzen
Gemeinsam legen wir 5–7 Kernszenarien fest. Historische Analogien und KI-generierte Varianten dienen als Rohmaterial, nicht als fertige Wahrheit.
Durchläufe und Gegenproben
Wir rechnen die Portfolioreaktion, prüfen Ausreißer und wiederholen kritische Läufe mit veränderten Annahmen.
Bericht und Gespräch
Sie erhalten eine schriftliche Auswertung mit Annahmenkatalog und ein Gespräch zur Einordnung — auf Wunsch mit Ihrer Bank oder Vermögensverwaltung.
Was wir ausdrücklich nicht tun
- Keine Garantie künftiger Wertentwicklungen
- Keine verdeckte Produktvermittlung
- Keine Ersetzung Ihrer bestehenden Anlageberatung
- Keine „Black-Box“-Ergebnisse ohne dokumentierte Prämissen